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Veranstaltungen

Robert Havemann – ein Leben in zwei Diktaturen
 
15. Mai 2011, 12:30 Uhr
 
Aula des Philipp-Melanchthon-Gymnasium
15537 Grünheide
An der Löcknitz 10
 
Robert Havemann (1910-1982) war Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und einer der schärfsten Kritiker des SED-Regimes. Durch die Nazis zum Tode verurteilt saß er im Zuchthaus Brandenburg und überlebte. Wirkte er in den Gründungsjahr der DDR als parteitreuer Funktionär und  privilegierter Naturwissenschaftler, begann er sich nach den Enthüllungen über Stalins Verbrechen kritisch mit  dem SED-Regime auseinander zu setzen. Der Kommunist wurde daraufhin aus der SED ausgeschlossen, verlor seine Professur an der Humboldt-Universität und wurde in seinem Haus in Grünheide unter Arrest gestellt. Sein mutiges Eintreten für Freiheit und Demokratie ließ ihn zu einer Symbolfigur der DDR-Opposition werden.

Wie kam es zu den mehrfachen Brüchen in Havemanns Biografie? Was erzählt sein Leben über die kommunistische Diktatur? Kann man jemanden öffentlich ehren, der auch für die Staatssicherheit gearbeitet hat? Was hat unser heutiges Leben vom kritischen Rückblick auf die DDR?
 
 
Podium:
Kerstin Kaiser, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Landtag Brandenburg
Dr. Bernd Florath, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen
Dr. Jens Gieseke, Projektleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Dr. Olaf Weißbach, Geschäftsführer der Robert-Havemann-Gesellschaft
 
Moderation: Harald Asel, rbb inforadio
 
Die Podiumsdiskussion findet innerhalb des Campusfestes statt. Nähere Informationen dazu finden Sie hier (PDF)


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