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Gründungsfieber

Zwischen November 1989 und Januar 1990 sind die Menschen in der DDR höchst aktiv. Ihr Protest gegen die Herrschaft der SED nimmt zu, ihre Kritik wird immer schärfer. Stück für Stück nehmen sie sich die lange entbehrten Freiheiten. Zur Durchsetzung ihrer Ziele bilden sie Interessenvertretungen in allen Teilen des Landes, in Großstädten genauso wie in den kleinsten Dörfern.

Zahlreiche Parteien und Bürgerinitiativen werden gegründet. Unter den Initiatoren sind Jugendliche und Rentner, alleinerziehende Mütter und Väter, Familien, Ärzte und Arbeiter, Konservative und Marxisten. Es kann von einer regelrechten Explosion neuer Vereinigungen in diesen Monaten gesprochen werden.

Quelle: picture-alliance/dpa/ADN
Am 24. November 1989 wird eine Grüne Partei in der DDR gegründet. Vorangegangen sind Auseinandersetzungen zwischen den bis dahin autonom agierenden Umweltgruppen um die beste Form der Zusammenarbeit. Die Gegner von Parteistrukturen schließen sich zu einer Grünen Liga zusammen.


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