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Pressestimmen

Pressestimmen zum Besuch der Bundeskanzlerin am 4. Mai 2010

Bericht über die Ausstellung und den Besuch der Bundeskanzlerin bei tv-Berlin


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Eine nicht vollständige Zusammenfassung der Pressereaktionen auf den Besuch der Bundeskanzlerin am 04. Mai 2010 in der Ausstellung finden Sie hier




Inforadio erinnert an die Protestdemonstration am 4. November 1989

Auf dem Alexanderplatz erinnert das Inforadio an den 4. November 1989 - einem historischen Jahrestag. Tom Sello, Kurator der Open-Air-Ausstellung, fasst seine Eindrücke von der Protestdemonstration zusammen.


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Quelle: Inforadio, Mitschnitt vom 4.11.2009




Weiter Pressestimmen zur Ausstellung

Berliner Zeitung, 5. November (www.berlinonline.de)

Berliner Morgenpost, 30. Oktober (www.morgenpost.de)

BZ, 19. August 2009 (www.bz-berlin.de)


Pressestimmen nach der Eröffnung

„Aufbruch in einem verschlafenen Land“ titelt Renate Oschließ in der Berliner Zeitung (www.berlinonline.de). Für den Tagesspiegel ist die Ausstellung ein „Aufbruch der Gänsehaut macht“. In der Süddeutsche Zeitung (www.sueddeutsche.de) war zu lesen: „Auf dem zugigen, durch die jüngsten Bauwerke nicht eben verschönerten, aber stets belebten Platz steht mit dieser Rauminstallation ein kleines Einheits- und Freiheitsdenkmal, das in seiner Vorläufigkeit überzeugender wirkt als die meisten der derzeit in Berlin gezeigten Entwürfe.“ Bei Spiegel Online (www.spiegel.de) schrieb Reinhard Mohr: „Der Mauerfall – ein Fall fürs Museum? Was für ein Irrtum: Die Geschichte der Wiedervereinigung ist viel zu frisch, zu wichtig, zu folgenreich, um ihr jetzt schon ein Denkmal zu setzen oder sie in gläsernen Vitrinen zu verbannen.“

In der FAZ (www.faz.net) war unter dem bemerkenswerten Titel „Das war unsere Revolution“ zu lesen: „Die Robert-Havemann-Gesellschaft hat diesen Geschichtsparcours der besonderen Art am historischen Ort der großen Demonstration ausgerichtet. Wenn alles gutgeht, wenn viele stehenbleiben und sich erinnern oder belehren lassen, könnte diese Ausstellung sogar das Bild über die DDR, die Ostdeutschen und ihre Revolution gerade rücken, das in den letzten zwei Jahrzehnten reichlich verdreht wurde und fast verschwunden ist unter all den Legenden von vermeintlich entwerteten Biographien. Nicht das Kleinbürgerglück mit Spreewaldgurke und Trabbi oder Zonen-Gabys erste Banane gehörten zu den Fixsternen dieser unglaublichen Zeit, sondern Vacláv Havel und Wolf Biermann, Bärbel Bohley und Jens Reich und Hunderttausende Namenlose, die den Mut fanden, ihr Leben vom Kopf auf die Füße zu stellen. Sie hatten dafür kein Vorbild, nicht einmal Gewerkschaften und erst recht keine Versicherung, dass sich in Zukunft alles zum Besten richten würde.“

Für den Berliner Kurier kehrte die Revolution auf den Alex zurück, und die Berliner Morgenpost (www.morgenpost.de) titelte „300 Metern erinnern an den Sturz des SED-Regimes“. Bereits zwei Tage vor Ausstellungseröffnung veröffentlichte die Welt (www.welt.de) ein Interview das Sven Felix Kellerhof mit Olaf Weißbach (Geschäftsführer der Robert-Havemann-Gesellschaft) geführt hat unter dem Titel: „Der Kommunismus ist eine politische Religion“. Auch die TAZ (www.taz.de) ist, mit einer kleinen Einschränkung, des Lobes voll und findet unter der Überschrift „Die Helden der Revolution“ vor allem „diesen historischen Ort quasi live bespielen, ist eine richtige und mutige Entscheidung.“

Sogar Joachim Güntner von der Neuen Zürcher Zeitung (www.nzz.ch) äußert sich lobend. Nachdem man in Deutschland lange “Schwierigkeiten mit dem Recht der Versammlung unter freiem Himmel gehabt” habe, sei durch die Friedliche Revolution “die Straße in ihrer politischen Funktion als Raum und Macht rehabilitiert” worden. Insofern sei eine Open-Air-Ausstellung auf dem Alexanderplatz “die passende Form und der richtige Ort.” Des Weiteren lobt Güntner die inhaltliche Breite der Ausstellung: “Polens Vorreiterrolle und sein Vermächtnis der ‘runden Tische’ sowie Gorbatschows Ermunterung zu Reformen erfahren eine Würdigung. Die zarten Keime des Protestes in den Jugend- und Subkulturen der DDR, die Arbeit der Umweltgruppen, die Gründung von Bürgervereinigungen, ihre Appelle und Flugschriften geraten in den Blick. Eine Wand ist den Ausreisen gewidmet (…)”. Diese Multiperspektivität ist umso lobenswerter als “dass wir es bei der friedlichen Revolution mit einem Bären zu tun haben, um dessen Fell im Jubiläumsjahr 2009 noch gestritten wird.”, so Güntner.

Eine nicht vollständige Link-Liste der Rezensionen und Berichte finden Sie hier.
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