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Gesichter der Friedlichen Revolution

An unzähligen Orten zwischen Suhl und Hiddensee traten Menschen 1989/90 für demokratische Verhältnisse in der DDR ein und gestalteten den Weg zur deutschen Einheit mit. Wer waren die Frauen und Männer, die sich erfolgreich gegen die Diktatur zur Wehr setzten? Die Ausstellung Gesichter der Friedliche Revolution stellt 63 von ihnen vor.


Bärbel Bohley, Stefan Krawczyk; Fotos: Dirk Vogel, 2010

Zwanzig Jahre nach der Friedlichen Revolution hat der Dortmunder Fotograf Dirk Vogel sie besucht. Seine Schwarzweiß-Porträts zeigen die Akteure von damals an Orten ihrer Wahl: in ihrer privaten Wohnung, am Arbeitsplatz, in der Natur oder an Schauplätzen der Revolution. Begleitet werden die Fotos von biografischen Texten prominenter Autoren.

Unter den Porträtierten sind Symbolfiguren wie Bärbel Bohley oder Roland Jahn, aber auch wenig Bekannte wie die Leipzigerin Gesine Oltmanns oder Erika Drees aus Stendal. Es sind Menschen aus verschiedenen Regionen, Berufen, politischen Kreisen und sozialen Milieus, darunter Westdeutsche, die entscheidenden Anteil am Verlauf der Revolution hatten. Sie alle verbindet ihr mutiges Eintreten für ein selbstbestimmtes Leben in Demokratie und Freiheit.

Ausstellungstermine
Eine Übersicht über aktuelle Termine der Wanderausstellung finden Sie hier.

Publikationen
Begleitend zur Ausstellung ist ein Bildband mit allen Fotografien und biografischen Texten erschienen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.


Verleih
Sie möchten die Ausstellung – oder Teile daraus – in Ihren Räumen zeigen? Wir unterstützen Sie gerne. Wenden Sie sich bitte an:

Robert-Havemann-Gesellschaft, Schliemannstr. 23, 10437 Berlin,
Telefon +49-(0)30-447 108 11; Fax +49-30-447 108 19
ts (at) havemann-gesellschaft.de

System und Montage: Die Ausstellung ist für eine Präsentation in Innenräumen geeignet und kann auch in Auszügen gezeigt werden. Sie umfasst 63 gerahmte Porträts in weißen Holzrahmen (Format 50 x 60 cm), die Begleittexte sind auf weißes Papier (Format DIN A4) gedruckt und in Folie eingeschweißt. Angefordert wird die Ausstellung bei der Robert-Havemann-Gesellschaft. Für den Auf- und Abbau sollte jeweils ein kompletter Tag eingeplant werden. Es wird dringlich empfohlen die Ausstellung spätestens einen Tag vor der Ausstellungseröffnung zu hängen.

Transport, Versicherung, Kosten: Den Transport übernimmt der Leihnehmer. In Ausnahmefällen ist Hilfe durch die Robert-Havemann-Gesellschaft möglich, wenn die dabei entstehenden Unkosten übernommen werden. Die Ausstellungsrahmen sind in vier Holzkisten (Format 78 x 58 x 63 cm) verpackt, die je 70 kg wiegen.
Bei Beschädigungen trägt der Veranstalter die Reparaturausgaben. Vom Leihnehmer ist eine Versicherung über 5000 € abzuschließen.

Begleitveranstaltungen: Die Robert-Havemann-Gesellschaft bietet Unterstützung bei der Organisation der Ausstellungs-eröffnung, von Begleitveranstaltungen sowie bei der Vermittlung von Zeitzeugen. Einladung und Werbung erfolgt durch den Veranstalter.
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