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Der Protest geht weiter

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Im Jahr 1988 verstärken sich die Konflikte im Land. Die Zahl derjenigen, die Ausreiseanträge stellen, wächst. Sie wollen die DDR verlassen, weil sie hier keine Perspektive für sich sehen. Immer mehr Menschen versuchen, mit öffentlichem Protest ihre Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland zu erzwingen.

Die Oppositionellen hingegen wollen die DDR reformieren. Sie mahnen die Einhaltung der Menschenrechte an und fordern politische Freiheitsrechte wie Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit. Die Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte betrachten sie als unverzichtbar. Nur dann können die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen erreicht werden.

Auf Kirchentagen und den Foren der Ökumenischen Versammlung treffen sich Tausende Menschen, die in der Diktatur unzufrieden sind. Hier begegnen sie Gleichgesinnten. Sie können ihre Kritik äußern und ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Kirchenzeitungen wollen darüber berichten und werden daraufhin zensiert. In der Folge demonstrieren Oppositionelle im Herbst 1988 gegen die Zensur. Auch die Militarisierung der Gesellschaft und das staatliche Bildungssystem in der DDR stehen in der Kritik.

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Zeitzeuge Michael Heinisch


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